Interessenvertretungspolitik

Bildungszeitung von Oktober 2007

Unter Interessensvertretungspolitik verstehen wir, ganz allgemein formuliert, die praktische Vertretung der konkreten Lebensinteressen der arbeitenden Menschen dieses Landes in dafür bestimmten Organisationen und Gremien durch SozialistInnen und KommunistInnen. Dafür gibt es zahlreiche Möglichkeiten, da sich ja auch die Interessen der Menschen auf die unterschiedlichsten Lebensbereiche erstrecken.

So kann Interessensvertretungspolitik im Betriebsrat und in gewerkschaftlichen Gremien, aber auch in Bürgerinitiativen, Elternräten, Mieter- und Sportvereinen betrieben werden. Für uns als revolutionären Jugendverband sollen aber diejenigen Gremien im Vordergrund stehen, in denen es um die spezifischen Interessen von Jugendlichen geht, also Jugend- und Auszubildendenvertretungen (JAVen), Schülervertretungen (SVen) und die studentischen Mitbes- timmungsgremien (AStA, StuPa und Fachschaften).

Wenn wir als junge SozialistInnen und KommunistInnen Interessensvertretungspolitik betreiben, so vertreten wir damit immer auch zuerst unsere eigenen Intressen als SchülerInnen, Auszubildende, Studierende etc. Das ist für sich genommen aber noch nichts revolutionäres, weder der Form noch dem Ziel nach. Als SDAJlerInnen verbinden wir die Vertretung unserer eigenen Interessen und der unserer MitschülerInnen, Azubi-KollegInnen usw. mit einer langfristigen politischen Strategie.

Online lesen »
Herunterladen »

Zur Bildungszeitung »